Gemeindeteil Egglfing am Inn

 

Egglfing entwickelte sich aus einem Einödhof, der Meierhof genannt wurde und Sitz eines „major domus“ war. Als erster Major wird in Egglfing ein Freier mit dem Namen Ekiolf erwähnt. Dessen Söhne, die den Besitz erbten, wurden um 770 urkundlich als Ekiolfincus bezeichnet. Mit kleinen Unterbrechungen blieb Egglfing von der Schenkung im Jahr 781 an fast 1000 Jahren in Besitz des Bistums Passau. In das 15. Jahrhundert reicht die Entstehung vom spätgotischen Chor und Turm (nicht der Turmkuppel) der Michaelskirche zurück. Bei einem Archivbrand im Jahr 1685 sind leider alle vorhandenen Unterlagen vernichtet worden, weshalb aus der vorhergehenden Zeit wenig schriftlich überliefert wurde. Nach einem Sturmschaden erhielt die Egglfinger Michaels-Kirche im Sommer 1725 erstmals eine Turmkuppel. Sein heute weithin sichtbares Kupferblechdach erhielt der Wegweiser der Pockinger Heide im Jahr 1978. Seit der Gebietsreform im Jahr 1971 gehört Egglfing, das bis dahin mit Irching eine eigene Gemeinde bildete, zur Großgemeinde Bad Füssing.