Streuobstwiesen der Gemeinde Bad Füssing

Vitamine zum Nulltarif

Äpfel, Birnen, Nüsse, andernorts noch ein paar Zwetschgen: Im Herbst bieten heimische Pflanzen so manche Leckereien an. Dem einen schmecken sie pur am besten, dem anderen im Kuchen, in der Konfitüre, als Kompott oder Gelee. Doch nicht alles, was an Bäumen oder Büschen wächst, darf man sich einfach nehmen. Anders ist das auf den insgesamt 11 Streuobstwiesen der Gemeinde Bad Füssing. Bürgermeister Tobias Kurz betont „Ernten ist hier – in haushaltsüblichen Mengen und solange der Vorrat reicht – ausdrücklich erlaubt.“ Das Heilbad stellt seinen Bürgerinnen und Bürgern sowie den zahlreichen Gästen das reife Obst der rund 200 Bäume kostenfrei zur Verfügung. Mit neuen Hinweisschildern werden die Passanten jetzt eingeladen, die Früchte zu ernten. „Es wäre viel zu schade, wenn das ganze Obst verdirbt“, so Diana Brand von Bad Füssinger Kurgärtnerei. Eines sollten die Erntewilligen jedoch beachten: die Streuobstwiesen auf dem Gemeindegebiet sind wertvolle Lebensräume auch für Tiere und Pflanzen und daher besonders geschützt.


Überblick der Streuobstwiesen im Gemeindegebiet (bitte achten Sie auf die Beschilderung „Ernten erlaubt!“):

  • 2 Wiesen entlang des Tränkeweg in Richtung Bad Füssing / Würding
  • 2 Wiesen vom Spielplatz Tränkeweg bis zur Staatsstraße / Würding
  • 1 Wiese hinter dem Leonhardimuseum / Aigen am Inn
  • 2 Wiesen in Angering am Kreisverkehr in Richtung Pocking
  • 2 Wiesen an der Münchner Straße ortsauswärts / Bad Füssing
  • 1 Wiese an der Pichlstraße in Richtung Golfplatz (Safferstetten)
  • 1 Wiese am Rennstattweg (Riedenburg)
Bad Füssings Erster Bürgermeister Tobias Kurz präsentiert zusammen mit Diana Brand von der Kurgärtnerei und Betriebshofleiter Alois Hofmann die neu installierten Hinweisschilder zu den Streuobstwiesen im Gemeindegebiet.